19.02.2012

Paarung bei den Lamars

Endlich! Die Lamars haben es geschafft. Die Leitwölfe (06 und 754M) haben sich gepaart. Dabei hätte es 755M sooo gerne auch probiert, hatte aber keine Chance gegen den Leitwolf.
 Wenn alles gut geht und 06 pünktlich wirft, dann werde ich mit der Mai-Gruppe das "Ergebnis" beobachten können.
Der ausführliche Bericht über das Paarungsverhalten folgt in "Yellowstone Live".
   

18.02.2012

Jimmys Wolfsfotos

Jimmy Jones, der schon einige schöne Fotos für das Wolf Magazin gemacht hat, ist ebenfalls in Yellowstone und hat diese zwei schönen Fotos für den Blog zur Verfügung gestellt. Copyright: Jimmy Jones.
Auf seiner Webseite kann man weitere tolle Fotos von Wölfen und anderen Wildtieren aus Yellowstone sehen:
http://jimmyjonesphotography.com/
In Kürze gibt es dort auch die Winterfotos.
Ebenfalls sehr empfehlenswert die Fotobücher von Jimmy Jones, u.a. Yellowstone Wolves.

Schwarzer Agate-Jährling.

Die Mollies in aller Pracht.

Zu den Fotos: Ich bin mehrmals gefragt worden. Nein, Sie dürfen die Fotos vom Blog ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Eigentümer nicht kopieren und verwenden. Alle Fotos sind digital markiert. Eine Weiterverwendung im Internet wird durch ein spezielles Programm nachverfolgt und gemeldet. Auch wenn man es gewohnt ist, im Internet (fast) alles umsonst zu bekommen, so achte ich hier ganz besonders auf die Einhaltung und Befolgung des Urheberrechts. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
 

17.02.2012

Liebeswirren

Big Blaze von den Blacktails ist immer noch hormongesteuert. Heute lag er in "Little America" und heulte sehnsüchtig die Agate-Mädels an.

Big Blaze von den Blacktails. Er war früher einmal der Leitwolf der Agates, wurde aber dann von einem Mollie-Wolf vom Thron verstoßen. (Copyright Doug McLaughlin)

Die schöne Leitwölfin der Agates, 471F. (Copyright Doug McLaughlin)

14.02.2012

Erste Paarung der Saison. Happy Valentines Day!

Happy Valentines Day. Die Blacktails schaffen die erste Paarung in dieser Saison: 778M (Big Brown) und die neu besenderte 830F (Ms. Blaze) beginnen den romantischen Reigen.
Big Blaze, der zweitranige Rüde hatte zuvor schon lange und ausgiebig nach der Leitwölfin der Familie geheult. Geantwortet haben aber – vermutlich sehr zu seinem Schrecken – 19 Mollies ganz in der Nähe. Also machte sich Big Blaze erst mal sehr schnell aus dem Staub. Die Mollies sind mit 6 Weibchen in der Ranz schon eine Östrogenfanfare. Die Weibchen müssen einen Wolf außerhalb ihres Familienverbandes finden, da alle Rüden in der Gruppe mit ihnen verwandt sind. Es wäre die Gelegenheit für einige der suchenden Rüden im Tal, aber wer lässt sich schon freiwillig mit einer solchen Mob-Familie ein? Also nehmen alle potenziellen Paarungspartner erst einmal Reißaus.

Big Blaze behält die Konkurrenz im Auge. (Copyright Doug McLaughlin)

Paarungszeit

Die gute Nachricht zuerst. Der von den Mollies verletzte Wolf (es ist eine Wölfin) ist wieder bei seiner Familie. Erstaunlich, welche Srecke sich die kleine Wölfin geschleppt hat. Sie ist noch ein wenig steif, wenn sie aber erst mal aufgestanden ist und mit den anderen mitläuft, scheint es immer besser zu werden.

Verletzte Lamar-Jungwölfin von Footbridge aus aufgenommen. (Copyright Doug McLaughlin)

Ein anderer Wolf der Lamars ist wohl zur Brautschau aufgebrochen. Das Interesse der "Jungs" an den Wölfinnen in der Ranz wird jetzt deutlich stärker. Im letzten Jahr haben sich die Lamars am Valentinstag gepaart.Vielleich klappt das ja auch diesmal.

Das Adlernest an Jasper liegt voller Schnee. Jetzt muss der Adler wohl erst mal warten, bevor er damit beginnen kann, das Nest aufzuräumen. (Copyright Doug McLaughlin)

Fotos: Mollies bei der Bisonjagd

Hier zwei Fotos von Pauline zur Bisonjagd der Mollies (Copyright Pauline Meelis).
Der ausführliche Bericht zur dramatischen Jagd folgt in: "Yellowstone Live, Februar 2012".

Wie die Ameisen rasen die Bisons den Berg hoch. Hier liegt der Schnee sehr tief und die Bisons haben eine Spur, in der sie sich schnell bewegen können - ganz im Gegensatz zur üblichen Jagdtaktik, die die Mollies im Pelican Valley anwenden.

Ein mächtiger Bisonbulle ist  zurückgeblieben und lenkt die Wölfe von der Herde ab. Gegen ihn haben die Jungwölfe keine Chance und geben bald auf.

13.02.2012

Wolfsbeobachter und Fotografen

Zugegeben – dicke Freunde sind sie nicht, auch wenn sie beide dasselbe Ziel haben: Wölfe. Das Problem ist, dass die einen (Beobachter) sie möglichst in Ruhe gelassen sehen wollen, während die anderen (Fotografen) gerne ein möglichst nahes Foto von ihnen möchten. Dass es da Konflikte gibt, liegt nahe. Aber es geht auch anders, wenngleich manchmal der lange Arm des Gesetzes ein wenig nachhelfen muss.
Heute Morgen lag in Round Prairie eine tote Bisonkuh etwa einen Meter vom Straßenrand entfernt. Wir freuten uns, denn das bedeutete, dass die Wölfe endlich wieder was zu fressen bekommen würden. Es war das perfekte Szenario. Wolfsbeobachter und Fotografen standen brav aufgereiht auf dem Parkplatz. Alle Autos so geparkt, dass jeder Platz hatte, die Spektive und Fotoapparate so arrangiert, dass auch die Kleinsten (wie ich) etwas sehen konnte. Eine allseitige Rücksichtnahme, als wäre schon Valentinstag. Und alle wurden wir belohnt mit der Anwesenheit von zwei Lamar Wölfen, die sich ganz vorsichtig an den Kadaver trauten und versuchten, einen Bissen zu erwischen.
Aber natürlich kam das Unvermeintliche in Form einiger unverbesserlicher Besitzer von Kameras. Ich nenne sie nicht „Fotografen“, denn das verdienen sie nicht. Eher schon „Hobby-Knipser, die nicht wissen, wie man sich professionell verhält? Sie hielten ihr Auto direkt vor dem Kadaver, um eine möglichst nahe Wolfsaufnahme machen und vertrieben so natürlich die Wölfe. Als einige begannen, auszusteigen, rief Rick die Ranger zu Hilfe. Die waren auch sehr schnell da und sorgten für Disziplin.
Es ist nicht nur schade, dass durch solch unprofessionelles Verhalten der Ruf einer ganzen Branche von „Tierfotografen“ kaputt gemacht wird, schlimmer ist, dass durch derart unethisches Verhalten die Tiere gestört werden und es ihr Überleben gefährdet. Viel zu oft erleben wir es, dass mit dem Auto hinter einem Tier hergefahren wird, um ein Foto zu bekommen oder ein Tier dadurch abgehalten wird, die Straße zu überqueren. Und das alles aus reinem Egoismus. Wiederholungstäter sind mir leider nur zu bekannt (sogar aus Deutschland).
Ich kann allen, die gerne ein Wolfsfoto kaufen möchten, nur empfehlen, sehr genau nachzuschauen und eventuell nachzufragen (gerne auch mich). Ich habe in all meinen Büchern, auf meinen Blogs und auf meiner Webseite ausschließlich Fotos von Fotografen, die sich ethisch verhalten und die Tiere auf keinen Fall stören.
Dasselbe gilt natürlich auch für Tierfilmer. Auch hier gibt es die, die nicht nah genug an ein Tier rangehen können und die, die geduldig warten können und Achtung vor den Tieren haben (Positivbeispiel: Bob Landis).
In solchen Situationen bewundere ich immer Rick McIntyre, der eine unendliche Geduld und Freundlichkeit besitzt, wo ich schon längst manchen Leuten an die Gurgel gesprungen wäre. Stets zuvorkommend erklärt er jedem, warum es besser wäre, dies oder das zu tun. Ich habe ihn noch nie böse werden sehen.
Ich persönlich nehme auf meine Wolfsbeobachtungstouren grundsätzlich keine Profifotografen mit, weil wir einfach zu unterschiedliche Interessen haben und keiner mit dem anderen glücklich werden würde.
Unser Bison wurde schließlich von einem Bagger an eine für die Wölfe sichere Stelle transportiert und der gesamte Parkplatz gesperrt, damit die Tiere wirklich in Ruhe fressen können – sollten sie zurückkommen. Ich nehme an, dass sie erst in der Nacht zum Kadaver kommen.

Lamar-Wolf am Kadaver (E.H.Radinger)

Mit ein wenig Rücksichtnahme haben alle etwas von den Wölfen. (Copyright E.H.Radinger)

Der Bisonkadaver wird an eine sichere Stelle gebracht. (Copyright E.H.Radinger)

Am Nachmittag hatten wir noch 19 Mollies bei einer spektakulären Jagd mit mehr als 50 Bisons. Unglaublich aufregend. Mehr dazu später.

Die Mollies am Vortrag aufgenommen. (Copyright: Doug McLaughlin)

11.02.2012

Der Wolf in meiner Einfahrt

Heue Morgen waren die Lamar-Wölfe in der Nachbarschaft. Ein Wolf stand in meiner Einfahrt und die ganze Gruppe heulte hinter dem Haus. Auch bei der Heimfahrt am Abend sah ich sie noch einmal ganz im Osten. Sie hatten sich offensichtlich erst einmal in Sicherheit gebracht. (Die Fotos sind nicht besonders gut, weil es zu sehr geschneit hat: E.H. Radinger)



Die gute Nachricht: Der Lamar-Schnösel ist aufgetaucht. Er versucht, nach Hause zu kommen. Der arme Kerl ist arg gebeutelt und schleppt sich immer ein paar Schritte vorwärts, um sich dann wieder auszuruhen. Es scheint nichts gebrochen zu sein, aber er hat große Bisswunden. Hoffentlich hat er keine inneren Verletzungen. Es verblüfft mich immer wieder, welch schwere Verletzungen die Wölfe überstehen. Wichtig ist, dass er seine Familie wiederfindet und die dann für ihn sorgen, so wie Wölfe es immer tun. Daumen drücken.

10.02.2012

Kampf Mollies gegen Lamars

Der heutige Morgen war dramatisch und auch traumatisch. Nach einem ausgiebigen Heulgefecht haben 10  Mollie-Wölfe  und 11 Lamars-Wölfe Ernst gemacht und sich angegriffen. Ein Lamar-Wolf wurde von mindestens 9 Mollies auf den Boden geworfen, gebissen und geschüttelt, sodass keiner der Beobachter dachte, dass der Wolf das überlebt hat. Aber er hat. Er lag wie tot da und als die Mollies die anderen Lamars weiter verfolgten, ist er aufgestanden, hat sich geschüttelt und ist zu den Lamars gelaufen. Ein andere Lamar-Wolf, ein Schnösel, hatte nicht so viel Glück. Er wurde von den Mollies in den Wald verfolgt. Die Mollies kamen ohne ihn wieder heraus. Ob sie ihn getötet haben, oder ob er ihnen entkommen konnte, wusste ich bis zum Abend nicht. Normalerweise heulen die von ihren Eltern getrennten Jungtiere stets sehr lange, um sie zu finden. Hier war es unheimlich still.
Den Angriff im Detail, warum es dazu kam, warum die Mollie-Wölfe den gegnerischen Wolf nicht getötet haben, und welche Theorien es zu diesen Kämpfen gibt, darüber erzähle ich später mehr im ausführlichen Reisebericht "Yellowstone Live, Februar 2012."
(Alle Fotos Copyrithg Doug McLaughlin)

Die Lamars vor dem Angriff

Kurz vor dem Angriff. Die Mollies oben auf dem Bergkamm. 
   

  

09.02.2012

Lamar-Leitwölfin trägt jetzt ein Radiohalsband

Die Tage haben einfach  zu wenig Stunden, um alles zu sehen. Mollies, Agates und Lamars verwöhnen uns täglich. Manchmal lassen sich auch die Blacktails blicken. Die Kojoten haben ihre eigene Show.
Gestern Morgen bin ich den vereisten Trail zum Confluence Overlook hochgeklettert. Es ist einer meiner Lieblingsplätze. Viele, die mit mir in Y. waren, wissen, wovon ich spreche.
Hier hatte ich einen großartigen Blick auf die Lamar-Wölfe. Von 8 Uhr morgens bei eisigen minus 27 Grad bis ca. 12 Uhr Mittags bei angenehmen -6 Grad. Was haben die Wölfe getan? Sie haben geschlafen. Fest zusammengerollt. Zwei Mal sind sie aufgestanden, haben sich begeistert begrüßt, ein wenig geheult, und sich dann wieder hingelegt und weiter geschlafen.
Meine aufregenste Begegnung an diesem Morgen war die mit einem Kojotenpaar, das nur 15 Meter über mir auf dem Hang saß und mich beobachtete. Ich habe es erst bemerkt, als ich mich umdrehte, weil ich das Gefühl hatte, beobachtet zu werden.
Auf einem Baum links von mir erfreuten zwei Steinadler die Fotografen und schließlich zog noch ein junges Mule Deer mit großen Augen und Ohren an mir vorbei. Und das alles hatte ich ganz für mich alleine. Nur ich, der Park und die Tiere.

Dass die Szenerie dann am Ende doch nicht so idyllisch war, wie ich sie mir vorgestellt hatte, sondern eher tragisch endete, davon erzähle ich im vollständigen Reisebereicht.

Die frustrierendste Nachricht des Tages ist für mich, dass 06 Female ein Halsband erhalten hat. Die Queen der Lamars, die größte Persönlichkeit aller Wölfe im Park hat am Ende doch noch der Betäubungspfeil getroffen  - und das auch noch "irrtümlich"! Die ganze Geschichte sowie weitere Bemerkungen zur Besenderung folgen später.
Hier ein Beispiel für den Besenderungswahnsinn der Parkverwaltung: Eine abgemagerte Bisonkuh mit einem Halsband. Sie hatte ein einjähriges Kalb bei sich und zog das eine Hinterbein nach. (Foto Copyright: E.H. Radinger)

07.02.2012

Mollie-Fotos

Hier noch zwei sehr schöne Fotos von den Mollies bei einer Rally. Nach dem Fressen und einem langen Verdauungsschlaf  gibt es bei Wölfen beim Aufwachen meist eine ausgiebige soziale Begrüßung ("Rally")
(Copyright Doug McLaughlin)


 

Wölfe, Kojoten, Adler

19 Mollie-Wölfe an einem Kadaver, gleichzeitig 4 Kojoten und 7 Weißkopfadler, dazu noch über 40 Raben.
Herrliche Szenen zwischen Kojoten und Wölfen. Und am Abend noch der Vollmond.
Einschließlich der vier Kojoten am Kadaver hab ich heute insgesamt 12 Kojoten gezählt. Außerdem waren nur sehr wenige Menschen unterwegs.
Besser geht es fast nicht. (Fotos Copyright: E.H. Radinger)



  

06.02.2012

Mollies und Bisons

Heute war wieder ein langer Tag. Neun Stunden Wolfsbeobachtungen. Temperaturen zwischen -25° am Morgen und -8° in der Sonne. Die Kavallerie war im Slough Gebiet. 19 wunderschöne, große Mollie-Wölfe. Wir Wolfwatcher freuen uns zwar an der Schönheit der Wölfe, fürchten sie aber auch, denn wir haben schon einige andere Wölfe an sie verloren. Aber so ist das nun einmal in der Wolfswelt. Und die Wölfe tun das, was sie eben tun - und wir genauso: Sie kümmern sich um ihre Familie, sorgen für ein Heim und für genügend Essen auf dem Tisch. Und wenn es bei ihnen Zuhause nicht genug zu essen gibt, dann marschieren sie halt manchmal auch in andere Reviere ein. "Shit happens" wäre jetzt in der Menschenwelt der passende Ausdruck dafür.
Die Mollies hatten heute einige sehr interessante Interaktionen mit Bisons, die mich wieder einmal verblüfft haben, wie klug und mutig diese großen Grasfresser sind. Mehr dazu später.

Die Mollies "testen" einen Bison. (Foto Copyright Doug McLaughlin)

Die Lamars waren heute wieder Zuhause. Auch allen besenderten Tieren geht es gut. Am Confluence steht  ein vermutlich verletzter Hirschbulle im Wasser. Ich konnte ihn nicht sehen. Ich nehme an, dass die Wölfe ihn heute Nacht vielleicht töten werden.

Hier zwei Foto der Lamar-Wölfe durch das Spektiv fotografiert.(Copyright Doug McLaughlin)

06 Female

Die Lamar-Wölfe
    
Heute: 20 Wölfe
  

05.02.2012

Besenderungsaktion

Heute war ein Tag, der wieder alles hatte, was sich ein Wolfsbeobachter wünschen kann. Zwölf Stunden strahlend blauer Himmel, - 8 bis  - 28 Grad Celsius, wunderschöne Wölfe in bester Stimmung und sehr viel "Action". Das wissen auch die deutschen Naturfilmer zu schätzen, die hier im Park sind: Oliver Goetzl und  Ivo Nörenberg. Die beiden drehen für den NDR und National Geographic eine Doku über Yellowstone und bleiben über zwei Jahre hier zum Filmen. Es sind großartige, sehr ruhige und bescheidene Filmer mit einem hohen ethischen Anspruch, die niemals zu dicht an die Tiere gehen und eine unendliche Geduld haben. Wir könnten ja alle vor kurzem die Dokumentation "Eisige Welten" anschauen. Da haben die beiden mitgedreht und ebenso in "Wildes Russland". 
Zu filmen und zu sehen gab es viel:
Der Park Service hat mehrere Wölfe besendert: 2 Lamars, 3 Mollies, gestern 2 der Mary Mountain Wölfe. 
Wir hatten insgesamt drei Wolfsfamilien in verschiedenen Kombinationen in Sicht: Lamar Canyon Wölfe, Mollies, Agates - mit der bildschönen weißen Leitwölfin 471F. 
Spannend wurde es, als die Mollies die Agates jagten, drei Mollie-Schnösel dabei den Anschluss verloren und sich nicht mehr über die Straße trauten, oder als die Lamars einen riesigen Hirschbullen hetzten. 
Ein großartiger Tag mit sehr vielen Wölfen und zahlreichen Kojoten, der nur durch ein unschönes Geschehen bei der Besenderung getrübt wurde. 
Was geschah und welches Verhalten wir beobachten konnten, dazu werde ich ausführlich in meinem Bericht am Ende schreiben.

Heute: 32 Wölfe

Alle Fotos © Elli H. Radinger

Die Lamar Wölfe kurz vor ihrer Besenderung

Heute wussten die Wolfwatcher manchmal nicht, in welche Reichtung sie schauen sollten, so viele Wolfsfamilien gab es zu sehen.

Wenn die Bisons die Straße dicht machen, muss auch der oberste Wolfwatcher warten (kleines gelbes Auto).